Etwa 200 Kissinger Bürger & Gäste sind trotz Regen unserem Aufruf zur Anti-AKW-Demo am 31.03. gefolgt. Neben uns Jusos und der SPD waren Vertreter der Gewerkschaften, der Piratenpartei, der Grünen im Stadtrat und der Kirche am Start. Vor allem aber die Bürger, die spontan das Wort am Rednerpult ergriffen, machten - abseits von politischen Schuldzuweisungen - den Sinn eines Ausstiegs aus der Atomkraft klar.
Die Ereignisse in Japan unterstreichen, dass wir schnellstmöglich aus der Atomenergienutzung aussteigen müssen. Auch die Letzten beginnen zu verstehen, dass die Geschichte von der billigen und sauberen atomaren Energiequelle eine Lüge oder zumindest ein krasser Irrtum war. Wir müssen uns jetzt für erneuerbare Energieversorgung einsetzen! Daher fordern wir alle Bad Kissinger Bürger - egal welcher politischer Überzeugung oder Partei - auf, am Donnerstag, den 31.03.2011 gemeinsam Präsenz zu zeigen. Es geht weder darum die aktuelle Lage für parteipolitische Propaganda zu missbrauchen noch die Gefahren der Technologie auf potentielle Unfälle in den Reaktoren zu reduzieren. Nein. Die Atomenergie birgt viel mehr Risiken als nur die Möglichkeit eines Super-GAUs. Über Alternativen wollen wir vor Ort aufklären.
Bad Kissingen muss Flagge zeigen. Für sichere Technologien. Für saubere Energieversorgung. Für volks- und nicht lobbynahe Politik. Und nicht zuletzt für zukünftige Generationen.
17.30 Uhr: Aufstellen in der Oberen Marktsraße/Landratsamt, anschließende Demo über die untere Marktstraße bis zum Marktplatz, dort Mahnwache & offenes Rednerpult sowie Redner aus Politik, Kirche & Öffentlichkeit
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Resolution des Juso-Bundesvorstandes zum Atomausstieg [pdf]
Essen, wo es hingehört - Unter diesem Motto kümmert sich der Verein Kissinger Tafel e.V. seit dem Jahr 2004 um bedürftige Menschen. Hartmuth Großmann vom Tafelverein stellte uns im Tafelladen die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer vor. Zur Zeit werden gespendete Lebensmittel regelmäßig an über 500 Personen verteilt.
Um uns einen Überblick über aktive soziale Organisationen in der Stadt und dem Landkreis zu verschaffen, sind für die kommenden Monate weitere Besuche in Vereinen und Einrichtungen geplant.
... und nicht braun. Nachdem das Verwaltungsgericht Würzburg das Verbot der Stadt Schweinfurt, mit dem die Demonstration rechtsextremistischer Gruppierungen am 1. Mai in der Kugellagerstadt verhindert werden sollte, aufgehoben hatte, rief das Bündnis "Schweinfurt ist bunt" zu Gegendemonstartion auf. Gemeinsam mit unseren "älteren" (also über 35jährigen) Damen und Herren machten wir uns heute auf nach Schweinfurt, um den Nazis mal zu zeigen was wir von ihnen halten. Fast der gesamte Kissinger SPD-Ortsverein war also am Start. Insgesamt 10 000 Demonstranten des Bunten Bündnisses und dessen Redner erteilen den Neonazis eine deutliche Abfuhr. (Und ja, die Plakate mit "Braun ist ..." stammen von uns!)
Im Bürgerbüro des SPD-Ortsvereins gründeten wir eine Juso-Arbeitsgemeinschaft. Als Gäste dabei waren Oberbürgermeister Kay Blankenburg als Vertreter des Ortsvereins sowie die Jusos Matthias Kihn und Janis Heller aus dem Nachbarlandkreis Rhön-Grabfeld. Zur Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft wählten wir Victoria May (18). Ihre Stellvertreter nach dem Sprechermodell: Maximilian Russ (21), Tobias Schneider (29), Lukas Dier (15), Laurenz Gottstein (16) und Ralf Stierstorfer (30). In einer Diskussion wurde die Wichtigkeit der klassischen Juso- Themen wie Atompolitik, Bildungspolitik und der Kampf gegen Rechts betont. Außerdem wollen wir die Politik auf kommunaler Ebene mitgestalten und unsere kritische Stimme innerhalb der SPD erheben.